Ihr Spezialist für Wurzelbehandlungen in München

Was ist eine Zahnwurzel?

Die Zahnwurzel verankert den Zahn im Kieferknochen. Die Zahnkrone ragt aus dem Zahnfleisch und ist mit Zahnschmelz überzogen. Während die Frontzähne nur eine Zahnwurzel haben, sind es bei den Backenzähnen wie in der Abbildung sichtbar zwei bis drei Wurzeln. Im Inneren der Wurzel befindet sich der Wurzelkanal. Der Hohlraum ist mit dem Zahnnerv und Blutgefäßen durchzogen. Diese versorgen den Zahn mit Nährstoffen und halten ihn am Leben

5 Jahre Garantie

Wann ist eine Wurzelbehandlung nötig?

Entzündet sich der Zahnnerv, ist eine Wurzelkanalbehandlung erforderlich. Tote und entzündete Nervanteile werden samt den Bakterien entfernt. Das geschieht mit Spezialwerkzeugen und einer desinfizierenden Spülung. Abschließend versiegelt der behandelnde Zahnarzt den Wurzelkanal dicht. Wurzelbehandlungen sind sehr anspruchsvoll. Ein exaktes und gründliches Arbeiten ist besonders wichtig. Das tote oder entzündete Material muss komplett aus dem Zahninneren entfernt werden, damit die Behandlung erfolgreich ist. Dabei ist es wichtig, alle Wurzelkanäle zu finden und auch verzweigte Bereiche in der vollen Länge zu reinigen und zu füllen. Die Backenzähne haben stark verzweigte Wurzelkanäle. Moderne Geräte und hochflexible Instrumente erhöhen eine erfolgreiche Behandlung. Je nach individueller Situation ist eine oder sind mehrere Sitzungen notwendig. Nur wenn die Behandlung erfolgreich ist, kann der betroffene Zahn viele Jahre erhalten bleiben. Bestmögliche Erfolge werden mit Lupenbrille und unter dem OP-Mikroskop erzielt. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten einer Wurzelbehandlung ohne diese Hilfsmittel. Wer sich maximale Erfolge wünscht, sollte jedoch nicht darauf verzichten. Unsere Zahnärzte arbeiten mit der Vergrößerung und der optimalen Ausleuchtung des Bereichs noch exakter. Ein Teil der Kosten muss privat getragen werden. Diese Investition lohnt sich, da Folgekosten für Zahnersatz wie Implantate oder Zahnbrücken entfallen.

Wurzelkanalbehandlung erklärt

Wurzelbehandlung bei AllDent

AllDent bietet zwei Methoden der Wurzelbehandlung an:

Variante 1: Hochmoderne Instrumente

Bei dieser Variante erfolgt eine Behandlung nach aktuellem Stand der Wissenschaft. Die Wurzelkanäle werden mit modernen hochflexiblen Instrumenten behandelt. Im Gegensatz zu früher erfolgt die Bearbeitung der Wurzelkanäle nicht mit reinen Handinstrumenten, sondern mit maschinellen Instrumenten, die zu einer gleichmäßigeren und exakteren Säuberung des Zahnes führen. Um wiederholte Röntgenaufnahmen zu vermeiden, erfolgt die Längenmessung des Wurzelkanals mit speziellen modernen elektrischen Geräten.

Variante 2: Hochmoderne Instrumente + Mikroskop

Hier erfolgt die Wurzelbehandlung unter dem Mikroskop. Dies ermöglicht eine noch genauere Bearbeitung der Wurzelkanäle unter starker Vergrößerung (siehe Bild). Aufgrund der optimalen Ausleuchtung können auch kleinste, zusätzliche Wurzelkanäle gefunden werden. Die Variante ist dann dringend anzuraten, wenn es sich um schwer zugängliche oder kritische Zähne handelt. Sie wird zudem empfohlen, sofern ein Zahn bereits in der Vergangenheit mit einer Wurzelbehandlung versorgt wurde.

Wurzelspitzenresektion erklärt

Mit Mikroskop: starke Vergrößerung und optimale Ausleuchtung

Was kostet eine Wurzelbehandlung?

Siehe Einzelpreisliste.

Woran erkenne ich eine gute Wurzelbehandlung?

Eine Wurzelbehandlung ist dann gelungen, wenn alle Wurzelkanäle gefunden, gereinigt und schließlich gefüllt werden konnten. Das Füllmaterial ist als weiße Linie im Röntgenbild erkennbar. Wenn die weiße Linie im Röntgenbild nur sehr schmal ist oder nicht bis an die Wurzelspitze geht, hat die Wurzelkanalbehandlung keine gute Prognose (linkes Bild). Es bildet sich dann häufig eine Entzündung im Kieferknochen, rund um die Wurzelspitze - im linken Bild erkennbar an dem schwarzen Schatten rund um die Wurzelspitzen. Im rechten Bild wurde der gleiche Zahn noch einmal behandelt, mit hochmodernen Instrumenten und unter dem Mikroskop. Das Resultat ist eine Wurzelkanalfüllung, die auf dem Röntgenbild durchgängig in allen Wurzeln bis an die Wurzelspitze geht.

Was passiert nach einer Wurzelbehandlung?

Nach der Reinigung der Wurzelkanäle werden diese mit einer Wurzelfüllung verschlossen. Blutgefäße und Zahnnerv wurden zuvor entfernt. Der Zahn wird nicht mehr mit Nährstoffen versorgt. Er kann mit der Zeit spröde und etwas dunkler werden. Der Zahn benötigt aus diesem Grund und häufig auch aufgrund eines größeren kariösen Defekts eine stabile Versorgung. Wir empfehlen unseren Patienten eine Zahnkrone. Die schützende Krone verhindert, dass sich feine Risse bilden und der Zahn bricht. Bei Bedarf wird zuvor ein Stift aus Metall oder Glasfaser in den Zahn eingebracht. Das erhöht die Lebensdauer des Zahnes bei starker Zerstörung zusätzlich. Wir raten davon ab, wurzelbehandelte Zähne mit einer einfachen Füllung zu versorgen. Diese bietet nicht genügend Stabilität. Es besteht die Gefahr, dass der betroffene Zahn bei starker Belastung bricht. Dann müsste er entfernt werden und die zeitintensive Wurzelbehandlung hätte letztendlich nicht zum Erfolg geführt.

Unklare Begriffe?

Welche Arten der Wurzelbehandlung gibt es?

Eine Wurzelbehandlung (Endodontie) kann entweder konventionell unter der Lupenbrille oder mit Hilfe eines Dentalmikroskops durchgeführt werden. Die Eingriffe verlaufen technisch ähnlich mit jeweils modernsten Geräten. Allerdings sind bei einer mikroskopgestützten Behandlung die Genauigkeit und die Erfolgswahrscheinlichkeit deutlich größer.
Bei der konventionellen Wurzelbehandlung werden zunächst die Zahnwurzeln elektronisch vermessen und der Zahn geröntgt. Anschließend entfernt der Zahnarzt das entzündete Gewebe aus den Wurzelkanälen, sodass nur noch deren Wände bestehen bleiben. Mit einer speziellen Lösung wird gereinigt und desinfiziert. Eine thermoplastische Wurzelfüllung versiegelt das Innere der Zahnwurzel und verhindert zukünftigen Bakterienbefall. Danach wird der Zahn je nach Grad der Schädigung mit einer Zahnfüllung oder einer Überkronung versorgt.
Bei der Wurzelbehandlung unter dem Dentalmikroskop lässt sich der Zahn in einer bis zu 30-fachen Vergrößerung darstellen und sehr gut ausleuchten. Somit erhöht sich die Erfolgsquote deutlich und ermöglicht in vielen Fällen, dass der Zahn erhalten werden kann. Da im AllDent Zahnzentrum diese moderne Behandlungsweise sehr oft gewählt wird, haben die Zahnärzte große Erfahrung darin.

Häufige Fragen

1. Darf jeder Zahnarzt eine Wurzelbehandlung durchführen?

Prinzipiell kann jeder Zahnarzt in seiner Praxis eine Wurzelbehandlung (Endodontie) durchführen. Der Erfolg hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören entsprechende technische Hilfsmittel, Fortbildungen und natürlich Erfahrung des Zahnarztes. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Zahn erhalten lässt, liegt ohne diese Voraussetzungen lediglich bei rund 40 bis 50 Prozent.

Wird die Behandlung durch einen erfahrenen Spezialisten und mit modernsten Therapiemethoden durchgeführt, steigen die Erfolgsquoten deutlich. Dadurch lässt sich bei vielen Patienten der Zahn langfristig erhalten. Teurer Zahnersatz wird überflüssig. Im Rahmen der gesetzlichen Krankenkasse werden dennoch die Kosten einer Wurzelbehandlung nur unter bestimmten Bedingungen erstattet.

2. Warum ist die Desinfektion der Wurzelkanäle entscheidend für den Behandlungserfolg?

Reinigung und Desinfektion der Wurzelkanäle sind maßgebliche Faktoren für den langfristigen Erfolg der Wurzelbehandlung. Gewebereste werden restlos entfernt. Durch spezielle Spülungen wird den Bakterien die Nahrungsgrundlage so gründlich wie möglich entzogen. Das Ziel ist völlige Keimfreiheit.
Nach der intensiven Reinigung müssen die Wurzelkanäle perfekt verschlossen werden. Voraussetzung dafür ist eine möglichst dichte Füllung, welche die Hohlräume der Zahnwurzel mit ihren winzigen Verästelungen vollständig ausfüllt. Die Anforderungen an das Material sind hoch. Es muss sämtliche Bereiche erfassen und darf nicht im Lauf der Zeit schrumpfen. Zusätzlich ist beim Einbringen sehr viel Erfahrung des Zahnarztes gefragt.

3. Was versteht man unter einer Wurzelspitzenresektion?

Eine Wurzelspitzenresektion wird erforderlich, wenn die Behandlung des Wurzelkanals allein nicht ausreicht. Das ist beispielsweise der Fall, wenn eine Entzündung an der Spitze der Zahnwurzel sehr weit fortgeschritten ist. Auch wenn ein Zahnwurzelkanal sehr stark gekrümmt ist, die Zahnwurzel feinverzweigte Seitenkanäle aufweist oder eine Entzündung trotz Wurzelbehandlung bestehen bleibt, eröffnet die Wurzelspitzenresektion eine Möglichkeit, den Zahn zu erhalten.

Sie ist ein chirurgischer Eingriff unter örtlicher Betäubung. Das Zahnfleisch und die Knochenhaut werden von außen durchtrennt. Die feine Wurzelspitze im Kieferknochen sowie entzündetes Gewebe lassen sich somit direkt entfernen. Das ist ein Vorteil dieser Methode. Denn danach tritt eine erneute Wurzelkanalentzündung nur extrem selten wieder auf. Der Nachteil besteht darin, dass der Kieferknochen Zeit zum Regenerieren benötigt. Nach etwa sieben bis zehn Tagen können die Nähte an der Wunde entfernt werden. Der Heilungsprozess wird nach drei bis sechs Monaten durch eine Röntgenaufnahme kontrolliert.

4. Ist die Wurzelbehandlung eine Kassenleistung?

Die gesetzlichen Krankenversicherungen bezahlen die Wurzelbehandlung mit vorgeschriebenen Methoden unter bestimmten Bedingungen. Leider lassen sich mit der Therapie, die der Gesetzgeber vorsieht, weniger gute Ergebnisse erzielen als mit den Möglichkeiten der modernen Medizin. Die Erfolgsquoten bei der kassenfinanzierten Therapie liegen bei relativ niedrigen Werten von 40 bis 50 Prozent.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Wurzelbehandlung lediglich, wenn der Zahn sich als „erhaltungswürdig“ einstufen lässt. Bei den hinteren Backenzähnen etwa wird eine Wurzelbehandlung nur dann von der Krankenkasse übernommen, wenn sich der Zahn innerhalb einer vollständigen Zahnreihe ohne Lücke befindet. Auch wenn vorhandener Zahnersatz durch die Behandlung erhalten wird, werden die Kosten für eine Wurzelbehandlung erstattet.

Sind die Erfolgsaussichten unklar, bezahlen die gesetzlichen Krankenversicherungen die Behandlung nicht. Genauso wenig werden die Kosten bei speziellen Behandlungstechniken getragen. Die mikroskopgestützte Wurzelbehandlung beispielsweise ist mit einem großen Zeitaufwand und höheren Kosten verbunden. Diese werden nicht komplett von den gesetzlichen Krankenversicherungen bezahlt. Zusatzversicherungen und private Krankenversicherungen übernehmen in der Regel diese Kosten. Lehnt die gesetzliche Krankenkasse die Erstattung für eine Wurzelbehandlung ab, besteht allerdings die Möglichkeit, die Therapie privat zu bezahlen.

Haben Sie weitere Fragen?

Dann rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Mail. Wir sind Spezialisten für erfolgreiche Wurzelbehandlungen. Wir beraten Sie gerne telefonisch oder nach Terminabsprache persönlich im AllDent Zahnzentrum.