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Zahnarzt München

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Welche Möglichkeiten der Zahnfüllung gibt es?

Für kleinere Reparaturen an Zähnen ist eine Zahnfüllung das Mittel der Wahl. Der Defekt oder das Loch im Zahn wird zuvor gründlich vom Zahnarzt gereinigt. Anschließend wird der Zahn mit einem geeigneten Material gefüllt und erhält so seine Funktionalität und Kaufestigkeit wieder.

Heute ästhetische Zahnfüllungen

Heutzutage werden überwiegend Kunststoffe für Füllungen verwendet. Üblich sind sogenannte Komposite. Sie werden als Paste in das „Loch“ eingebracht und mittels einer speziellen UV-Lampe ausgehärtet. Die Verarbeitung ist deutlich aufwendiger als bei den früheren Amalgamfüllungen, da der Zahn vorher durch spezielle Maßnahmen für die Aufnahme des Komposites vorbereitet werden muss. Anschließend wird das Material in mehreren Schritten in den Zahn eingebracht und ausgehärtet. Zum Schluss muss die Füllung in Form gebracht und poliert werden. Mit Kompositen können nicht nur „Löcher“ gefüllt, sondern auch Zahnformen korrigiert werden. Beispielsweise lässt sich eine Lücke zwischen zwei Zähnen oder abgeschlagene Kanten durch Komposite ästhetisch sehr schön korrigieren.

Kompositfüllung in Zahnfarbe.

Weitere Infos

Das AllDent-Konzept

Für den Erfolg und die Haltbarkeit von Composite-Füllungen ist die penible Einhaltung aller Zwischenschritte dringend erforderlich. Im AllDent Zahnzentrum erhalten Patienten nur Kunststofffüllungen, die strikt nach den Herstellerrichtlinien angefertigt werden. Kompromisse machen hier weder für den Patienten, noch für den Arzt Sinn.

Jedes Jahr werden Hunderte neue Kunststoffmaterialien von unterschiedlichsten Herstellern vorgestellt. AllDent legt bei der Auswahl der eigenen Materialien großen Wert auf eine gute Mischung zwischen Tradition und Innovation. Dass heißt für unsere Patienten, wir probieren nicht jeden neuen Schrei aus. Erst sobald eine neue Technologie wissenschaftlich getestet und über einen längeren Zeitraum klinisch geprüft wurde, kommt diese bei AllDent in die nähere Auswahl. Zuverlässigkeit und Beständigkeit sind dabei wichtiger als das Ausprobieren neuer Trends. Schließlich geht es um Ihre Gesundheit!

 

 

Unseren Patienten empfehlen wir folgende Varianten:



Nano-Komposit

- Verwendung eines Composites der modernen Nanotechnologie-Generation
- in Zahnfarbe, individuelle Farbanpassung
- modernste, aufwendigere Verankerung (sog. „dentinadhäsiv“)
- lange Haltbarkeit, hohe Kaufestigkeit

Empfohlen für:
- ästhetische Restaurationen, vor allem im sichtbaren Bereich
- bei großen Defekten
- bei Defekten in kautragenden Bereichen (z.B. Kaufläche der großen Backenzähne)

Keramik-Inlay           

- Herstellung der Versorgung im hauseigenen zahntechnischen Meisterlabor
- hohe Passfähigkeit durch detailgenaue Anfertigung außerhalb des Mundes
- durch Verwendung eines Festkörpers keinerlei Schrumpfung der Versorgung
- mehr zu Inlay

Empfohlen für:
- sehr langlebige Versorgungen
- stark belastete Bereiche

Außerdem steht ein Füllungsmaterial zur Verfügung, das im Seitenzahnbereich nicht zahnfarben ist, aber den gesetzlichen Mindestanforderungen entspricht.

 

 

Was kostet eine Zahnfüllung im AllDent Zahnzentrum?

Siehe Einzelpreisliste

So war es früher...

Amalgam

Früher wurden die Zähne mit sogenanntem Amalgam gefüllt. Amalgam ist ein flüssiges Metall, das im Zahn fest wird und oft über Jahre hält. Heutzutage wird das Material kaum noch verwendet. Das liegt vor allem daran, dass Amalgam eine silberne Farbe aufweist und das im Zeitalter der zahnfarbenen Füllungsmaterialien häufig nicht mehr gewünscht wird. Seit Jahrzehnten wird auch darüber diskutiert, ob Amalgam gesundheitsschädlich ist. Ursache für eine schädliche Wirkung könnte der Quecksilber-Anteil im Amalgam sein. Dass Quecksilber in seiner Rohform giftig für den menschlichen Organismus ist, ist wissenschaftlich unstrittig. Ob die schädliche Wirkung aber in der Zusammensetzung im Amalgam fortbesteht, ist äußerst fraglich. Der wissenschaftliche Beweis für eine giftige Wirkung von Amalgamfüllungen konnte bisher noch nicht erbracht werden. Untersuchungen zeigen, dass der Quecksilbergehalt im menschlichen Organismus nicht mit der Menge an Amalgamfüllungen korreliert. Das Ernährungsverhalten hat offensichtlich einen wesentlichen größeren Einfluss auf die Konzentration an Schwermetallen im menschlichen Körper. So führt beispielsweise der regelmäßige Verzehr von Fisch zu höheren Werten. Auch hier konnte eine Schädlichkeit bisher aber nicht nachgewiesen werden.

Das AllDent Zahnzentrum beobachtet die Diskussion um das Amalgam ständig, um seine Patienten bei unseren Beratungen auf dem neuesten Stand halten zu können. Seit Jahren hat sich folgende Beratungs- und Behandlungsstrategie als sinnvoll herausgestellt:

  • Für neue Füllungen wird kein Amalgam mehr verwendet. Die Fortschritte im Bereich der Kunststofffüllungen haben den Einsatzbereich für Amalgamfüllungen schlichtweg abgelöst. Gute Kunststoffmaterialien weisen mittlerweile eine mindestens gleichwertige Haltbarkeit auf. Zudem sind sie in Zahnfarbe erhältlich.
  • Alte Amalgamfüllungen werden nur dann ausgetauscht, wenn sie nicht mehr in Ordnung sind. Das Ersetzen intakter Amalgamfüllungen durch Kunststofffüllungen ist in der Regel nicht sinnvoll, da der Zahn unnötig beschliffen und behandelt wird. Nur im Rahmen einer umfangreichen Gesamtplanung kann es im Einzelfall sinnvoll sein, noch funktionstüchtige Amalgamfüllungen zu entfernen, um sie beispielsweise mit hochwertigeren Materialien (z.B. Inlays) auf Dauer ersetzen zu können.

Unklare Begriffe?

Finden Sie eine Erklärung in unserem  Fachbegriffs-Lexikon.