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Zahnarzt München

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Zahnpflege-Kaugummis ersetzen nicht die tägliche Reinigung mit der Zahnbürste. Nach Mahlzeiten sind sie aber durchaus praktische Helfer, wenn das Zähneputzen nicht möglich ist, also zum Beispiel nach dem Mittagessen oder nach Zwischenmahlzeiten. Sie regen den Speichelfluss an und sorgen dafür, dass sich das saure Milieu in der Mundhöhle, das nach jeder Mahlzeit auftritt, wieder neutralisiert. Damit sinkt die Kariesanfälligkeit. Diese positive Wirkung haben allerdings nur zuckerfreie Kaugummis. Kaugummis mit Zuckerzusatz sind dagegen schlecht für die Zähne, weil Zucker einen idealen Nährboden für kariesauslösende Bakterien bietet.

Vorsicht gilt allerdings beim regelmäßigen Verzehr jeder Art von Kaugummis. Das menschliche Kausystem ist nicht dafür ausgerichtet, ständig Kaubewegungen durchzuführen. Länger als 30 Minuten sollte deshalb nicht gekaut werden. Auch sehr häufiges Kaugummi-Kauen führt regelmäßig zu Fehlbelastungen und damit Verspannungen der Kaumuskulatur sowie zu Kiefergelenksproblemen. Diese können sich in Kopfschmerzen oder Verspannungen der Nackenmuskulatur äußern. Sofern solche Symptome auftreten, sollte unbedingt eine Abklärung durch den Zahnarzt erfolgen (siehe auch Kiefergelenksprobleme).

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